Sendung vom 04.02.2015

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Filmfälle

Mord an 88-jähriger Frau

Inhalt

  • Dienststelle: LKA Hamburg
  • Kommissar im Studio: Andrea Busse
  • Tattag: 21. Dezember 2013
  • Details: 88-jährige Hildegard S.; zum Luftschnappen auf die Bank vor der Wohnung; sehr offener Mensch; dennoch sehr vorsichtig; Schwiegertochter macht im Sommer 2013 eine überraschende Entdeckung: fremder Mann mit Blumen; am Tatabend meldet sich ein "Wolfgang" in der Tür; Tochter ist sehr verdutzt; noch ein "feiner" Mensch; Epithese; Krebsausweis; Tochter ist äußerst misstrauisch; mit Geld aushelfen; Tochter ist sichtlich entrüstet und platzt fast vor Wut; Opfer weiß genau, was er tut; danach ruft Tochter erneut bei ihrer Mutter an und sorgt sich sehr um sie; mit Engelszungen auf die Mutter einreden; Notarzt kann keine Gewalteinwirkung erkennen; nach Verdacht wurde die Leiche seziert; 150€ und nicht besonders wertvollen Schmuck;
  • Zitate: "Er ist aus der Nachbarschaft und ein seeehr seeehr guter Mann und jetzt lass' mal gut sein."; "Und was machen Sie so, Wolfgang?"
  • Bewertung: ***
  • Status: geklärt

Nachspiel

Die Polizei konzentrierte sich bei der Suche nach dem Täter immer auf den ominösen "Wolfgang". Dies jedoch ohne Erfolg. Erst der Beitrag des Falles bei XY erbrachte den entscheidenden Tipp auf den angeblichen Nachbarn "Wolfgang" und verhalf der Polizei zur Identifizierung des Mannes. Inzwischen ist die Polizei sicher, dass er für die Tat verantwortlich ist. Erstaunlich bei der ganzen Sache: Die Geschichte von seiner schweren Krankheit, die er seinem Opfer offensichtlich erzählt hatte, um Vertrauen zu gewinnen, stimmte wohl, denn der Gesuchte ist inzwischen tatsächlich an Krebs gestorben.

In der Sendung vom 20.05.2015 wird von der Klärung des Falles berichtet.

Überfall in Grafentraubach

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Straubing
  • Kommissar im Studio: Peter Hartl
  • Tattag: 7. März 2014, gegen 22:10 Uhr
  • Details: Hund "Max"; Wohnung neben Büroräumen; kleinere Geldbeträge im Tresor; "Self-Made-"Kaminbauer; stattliches Vermögen; Splitter an der Tür; "Der Staatsanwalt" im Fernsehen; Hund schlägt an; plötzlich sind die Täter im Haus; gezieltes Vorgehen; Flutlichtanlage schreckt Täter weg; Anstecknadel mit Aufschrift "ROSSIJA" bleibt zurück;
  • Zitate: "Wo Safe? Wo Schwarzgeld?"
  • Bewertung: **
  • Status: geklärt

Nachspiel

In der Sendung vom 14.10.2015 wird über die Klärung des Falles und die Festnahme dreier Tatverdächtiger berichtet. Zu den Details wie die Polizei den drei Männern auf die Spur gekommen ist, möchten sich die Ermittler zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht äußern. Nur so viel: Die Kripo Augsburg hatte erkannt, dass es einen Zusammenhang zwischen Drogengeschäften und dem Überfall bei Straubing gibt. Dies führte letztlich zu den Festnahmen der Tatverdächtigen in Berlin, Augsburg und Kroatien. Unter den Festgenommenen soll sich auch der Chef der Bande befinden, angeblich hatte er über einen Tippgeber Insiderinformationen über die späteren Opfer erhalten.

Entführungsversuch

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Köln
  • Kommissar im Studio: Tino Mehlhorn
  • Tattag: 19. März 2014, gegen 20:00 Uhr
  • Details: Rechtsanwalt für Wirtschaftsstrafrecht; in Köln-Sülz eine Anwaltskanzlei führen; der Täter beobachtet die Kanzlei aufmerksam; am Abend wird es gegen 19:30 Uhr klingeln; keine Seltenheit; Aufzug bleibt leer; in der Tiefgarage kommt es zum Überfall; der alte Klassiker: Kabelbinder; Opfer muss sich selbst fesseln; angeblich das Land verlassen müssen; Professor ist möglicherweise mit verantwortlich für Misere des Täters; spektakuläre Flucht des Opfers; Täter kann nicht schließen und fährt ohne Beute davon; anonymer Hinweis an eine Redaktion; nie Lebensgefahr für Täter; an einem Sonntagmorgen hängen Kabelbinder an der Tür;
  • Zitate: "Wenn Sie mich erkennen würden, dann müsste ich Sie erschießen!"
  • Bewertung: **
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

Mord an Irmgard B. (Herbstanemone)

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Köln
  • Kommissar im Studio: André Ilbertz
  • Tattag: 14. Juni 2014
  • Details: 78-jährige Witwe Irmgard B.; kontakt- und chatfreudige alte Dame; alles über Computer; unter anderem Internetportal "feierabend.de"; verlorenen Knopf beanstanden; Mann im Internet kennenlernen; keine feste Beziehung aus Kontakten; Überfall; mehrere Täter; alles durchwühlen; altes Notebook des Opfers mitnehmen; Haustür steht offen; Opfer ist erstickt; ein Sohlenprofil des Täters konnte am Tatort sichergestellt werden; Schuh der Marke Converse;
  • Zitate: "Naja, das Hemd musst du schon ausziehen!"
  • Bewertung: *
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

Die Studiofälle der Sendung:

  • SF1: Kripo Bremen - Gesucht: Mohamed A.: Opfer war ein 16-jähriger marokkanischer Flüchtling; wollte am 26. September 2014 gegen 23:00 Uhr zusammen mit anderen mit dem Zug von Bremen nach Hamburg fahren; im Zug befand sich eine weitere Gruppe junger Asylbewerber; kam zu heftigem Streit zwischen den Gruppen; Opfer wurde schwer verletzt; Oberschenkelarterie wurde durchtrennt; Notbremse; Opfer starb einige Tage später; Täter angeblich 20 Jahre alt und Marokkaner; Polizei schätzt Alter auf 30;
  • SF2: Kripo Frankfurt - Fahndung nach Aleksander D.: 50-jähriger Mitinhaber eines Wettbüros wurde am 03. Januar 2014 erschossen; hinter dem Verbrechen steckt ein ehemaliger Geschäftspartner des Opfers; Auftragsmord; Auftraggeber ist der Serbe Aleksander D.; immer wieder finanzielle Streitigkeiten; gab einem 43-jährigen Kroaten den Auftrag; Kroate schon in U-Haft; Auftraggeber im Ausland auf der Flucht;
  • SF3: Kripo Salzgitter - Gesucht: Kenneth Napo R.: Kripo vermutet Täter auf den Philippinen; soll seinen Cousin am 10. Juli 2014 in dessen Wohnung mit einem Samurai-Schwert ermordet haben; Geldnot; suchte seinen Cousin auf um sich Geld zu leihen; Streit; flog am nächsten Tag nach Manila, der Hauptstadt der Philippinen; eventuell wieder in Deutschland;

XY Gelöst

  • Sendung vom 12.12.2012 SF5: Eine gerissene Bande soll Internetbanken um rund 1,5 Millionen Euro betrogen haben. Bei ihren Ermittlungen hatte die Kripo Leipzig in mehreren Banken Bilder aus Überwachungskameras sichergestellt. Darauf zu sehen: mutmaßliche Bandenmitglieder beim Abheben des ergaunerten Geldes. Die Hinweise der XY-Zuschauer führte die Polizei zu insgesamt sieben Tatverdächtigen aus Deutschland und Österreich. Demnächst werden sie wohl vor Gericht stehen wegen bandenmäßigen Betrugs in über 60 Fällen. Ihnen drohen mehrjährige Haftstrafen.

Erste Ergebnisse

Heiße Hinweise schon vor XY

Mysteriöser "Wolfgang" aus dem Mordfall S. an Krebs gestorben?

Das kommt selten vor: Schon vor der XY-Sendung am Mittwochabend gab es zu einem der Fälle sehr konkrete Hinweise. Und sie könnten sogar zur schnellen Klärung des Mordes an der Rentnerin Hildegard S. führen. Alle drei Hinweisgeber nannten unabhängig voneinander ein und denselben Mann. Es könnte der von der Kripo gesuchte Wolfgang sein, den Hildegard S. Monate vor dem Verbrechen kennenlernte. Das Problem: Der Mann ist tot - im Juli 2014 an Krebs gestorben.

Hildegard S. (88) hatte im zweiten Halbjahr 2013 einen Mann kennengelernt, der sich Wolfgang nannte. Er hatte sich Geld von der Frau geliehen und erzählt, dass er schwer krank war - Krebs. Er verfügte über einen Ausweis als Prothesenträger und hatte angeblich eine Frau, die unter multipler Sklerose litt.

Merkmale, die fast vollständig auf den Mann namens Wolfgang zutreffen, auf den die drei Zeitungsleser hinwiesen. Sie hatten Hamburger Wochenblättern entnommen, dass XY den Mordfall S. in der Sendung hat. Der Wolfgang der Anrufer hatte tatsächlich auch Krebs und war im Sommer 2014 daran gestorben. Er besaß auch einen Endoprothesen-Ausweis, wie ihn der Bekannte des Mordopfers vorgezeigt haben soll.

Erschwert werden die Ermittlungen jetzt allerdings dadurch, dass der Verstorbene eingeäschert wurde. Dennoch ist die zuständige Kommissarin, Andrea Busse, zuversichtlich: "DNA werden wir sicher noch finden und damit feststellen können, ob dieser Mann Hildegard S. 2013 gekannt und besucht hat." Die nächste Frage, die dann zu klären ist: Hatte er mit dem Verbrechen etwas zu tun?


Vor allem zu den Fahndungsfällen aus dieser Sendung gab es zahlreiche Hinweise. So zum Beispiel im Fall des Mohamed A., eines etwa 30-jährigen Asylbewerbers. Er soll einen 16-jährigen Marokkaner Ende September 2014 im Zug von Bremen nach Hamburg mit dem Messer so schwer verletzt haben, dass dieser wenige Tage später im Krankenhaus starb. Die Kripo vermutet, dass er sich ins Ausland abgesetzt hat. Zu Recht, wenn man den Hinweisen Glauben schenken darf. Anrufer, die in Spanien überwintern, meinen, den Gesuchten dort gesehen zu haben.


Eine seltene "Lamborghini-Uhr" wurde bei einem Raubüberfall im bayerischen Landkreis Straubing zusammen mit weiteren Schmuckstücken im Wert von etwa 100.000 Euro entwendet. Und genau diese Uhr soll kürzlich - so ein Hinweisgeber - zum Kauf angeboten worden sein. Ein Umstand, der vielleicht zu den Täter führt. Ob es sich tatsächlich um das Beutestück handelt, lässt sich schnell feststellen: Es handelte sich um ein Unikat mit sehr markanten, einzigartigen Gravuren.

Ansehen

Die komplette Sendung in einem Teil!

Bemerkungen

  • Rudi trägt wieder eine Brille.
  • Vielfältige Täter, Opfer und Tatutensilien.
  • Rudis Schlusskommentar zu FF3: "wirr".
  • Nach FF4 wird Rat für den Fall der Internetbekanntschaften gegeben: persönliche Bekanntschaft pflegen und sich an öffentlichen Orten treffen.
  • Danach folgen Ratschläge für das Internet allgemein.


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