Sendung vom 08.04.1994

Aus XY-Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Filmfälle

Raub/Überfall

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Magdeburg
  • Beamter im Studio: Kriminaloberkommissar Karl-Heinz Temmel
  • Tatort: Magdeburg
  • Tattag: 09.05.1993
  • Details: Unbekannte Täter brechen um Mitternacht die Tür einer Apothekerwohnung auf. Da der Inhaber gerade Nachtdienst in seiner Apotheke schiebt, treffen sie nur seine Frau und seine fünfjährige Enkelin an. Sie rauben 15.000 DM in bar und Schmuck im Werte von 60.000 DM. Zwei vom Lärm aus der Nachbarwohnung aufgeschreckte Nachbarn können die Täter nicht stoppen. - Ansatzpunkte der Polizei sind die Maske des einen Täters, ein Phantombild des anderen und geraubte Schmuckstücke.
  • Belohnung: 5.000 DM
  • Darsteller: Sebastian Fischer (Räuber mit Messer)
  • Bewertung: *
  • Status: ungeklärt
  • Ansehen: [1]

Nachspiel

Einbruch/Raub

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Dillingen/Donau
  • Beamter im Studio: Kriminalhauptkommissar Alois Stadler
  • Tatzeitpunkt: Nacht vom 18. auf den 19.04.1993
  • Details: Während die aus Rumänien stammende Hausherrin verreist ist, brechen Unbekannte in ihren Bungalow ein und stehlen Puppen im Werte von 200.000 DM, außerdem Schmuck, Antiquitäten und Elektrogeräte. – Hauptansatzpunkt der Polizei sind Fotos der Puppen, die die Tochter des Hauses angefertigt hat; den Anstoß dazu hatte ein Filmfall aus der Sendung vom 02.04.1993 gegeben, der in dem neuen Filmfall teilweise eingespielt wird ("Raubüberfall auf Puppensammler"). Des Weiteren werden Bilder alter rumänischer Schmucktaschen gezeigt, die ebenfalls gestohlen wurden. Von den Tätern zurückgelassen wurde eine Flasche mit dem Etikett "Schwip Schwap", die jedoch nicht Cola-Mix-Limonade enthielt, sondern selbstgekelterten Beerenwein.
  • Belohnung: 5.000 DM
  • Bewertung: ***
  • Status: ungeklärt
  • Ansehen: [2]

Nachspiel

Mysteriöser Mord an Nicole Sch.

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Dortmund
  • Beamter im Studio: Kriminalhauptkommissar Norbert Rosenthal
  • Tatort: Dortmund
  • Tattag: 14.10.1993
  • Details: Die 16-jährige Nicole Sch. entsteigt nach einem Besuch bei ihrem Freund um 22.45 Uhr einem Linienbus. Mit ihr steigt ein unbekannter junger Mann aus. Ihr Elternhaus, nur 200 Meter entfernt, erreicht die Schülerin nicht mehr. Sie wird in ein Gebüsch gezerrt und erwürgt. Der Täter raubt ihre silberne Halskette und ihren Rucksack. Die Tasche wird in 500 Meter Entfernung vom Tatort gefunden; Geldbeutel und Regenschirm des Opfers fehlen.
  • Belohnung: 5.000 DM
  • Musik: Red Hot Chili Peppers - Under The Bridge
  • Bewertung: ***
  • Status: ungeklärt
  • Ansehen: [3]

Nachspiel

Siehe auch:

'Staatsanwaltschaft Dortmund: Der Fall Nicole-Denise Sch.' Radio 91.2 vom 14.10.2014

„21 Jahre nach dem Mord an der 16-jährigen Schülerin Nicole-Denise Sch. hat die Polizei noch immer keine heiße Spur.“

'Im Mordfall Sch. gibt es eine neue Spur' Der Westen vom 11.10.2013

„Exakt 20 Jahre nach dem Mord an der damals 16-jährigen Nicole-Denise Sch, aus dem Jungferntal in Rahm verfolgt die Polizei eine neue Spur, um die Tat aufzuklären. 100 Männer mussten eine Speichelprobe abgeben.“

'Polizei schließt niemals die Akte' Der Westen vom 18.01.2012

„So ein Fall beschäftigt mich schon über das normale Maß hinaus, wenn ein junges Mädchen, das sein ganzes Leben noch vor sich hat, umgebracht wird“, erzählt Kriminalhauptkommissar Uwe B. „Wenn man es dann nicht schafft, den Täter zu fassen und man einen so persönlichen Kontakt zu den Eltern hat, dann nagt das schon.“

Ansehen

Teile 1-9 der kompletten Ausgabe

Die ganze Sendung am Stück

Die Studiofälle der Sendung:

SF 1: Interpol Wien sucht den 22-jährigen Österreicher Oliver R., der kurz vor Weihnachten 1993 die Raiffeisenkasse in Allhaming überfallen und 175.000 S erbeutet haben soll. – Peter Nidetzky berichtet zum Schluss der Hauptsendung, dass Oliver R. sich Zuschauerhinweisen zufolge weit außerhalb des Sendegebietes aufhalten soll.

Geklärt: Der Gesuchte stellte sich schlussendlich selber der Polizei in Mexico. Darüber wird in der Sendung vom 28.10.1994 berichtet


SF 2: Schweizer Behörden fahnden nach drei Gewalttätern aus dem früheren Jugoslawien, die im März 1994 aus der Strafanstalt Lenzburg ausgebrochen sind: Skender H. (24 Jahre), Vladimir D. (37) und Dzafer I. (28). Dzafer I. ist außerdem Teil der ‚Schlafzimmerbande‘, welche mehrmals in XY Ungelöst behandelt wurde. Siehe Sendung vom 04.09.1992 und Sendung vom 15.01.1993.


SF 3: Das Landeskriminalamt Baden-Württemberg sucht Ernst G., dem zur Last gelegt wird, in Dutzenden Fällen wertvolle Einrichtungsgegenstände bestellt zu haben, ohne sie zu bezahlen. Der 56-Jährige soll hierfür eigens Wohnungen angemietet haben, die Miete jedoch oft schuldig geblieben sein.

Geklärt: Der Gesuchte konnte in Antwerpen/BL festgenommen werden. Darüber wird in der Sendung vom 10.06.1994 berichtet


SF 4: Gesucht werden unbekannte Bankräuber; Fotos von Überwachungskameras – 1) Kripo München: Stadtsparkasse, ausgeprägte Geheimratsecken, Beute: 17 000 DM; 2) Kripo Tübingen: Kreissparkasse, maskiertes und unmaskiertes Foto, trug Ohrring, Beute: 45 000 DM; 3) Kripo Rosenheim: Raiffeisenbank, wurde 2 Tage vor Tat fotografiert, keine Beute, auch verantwortlich für geglückten Überfall in Großhelfendorf


SF 5: Die Kripo Münster fahndet nach Nevzat T. Der 25-Jährige, der aus der Türkei stammt, soll vor einer Diskothek in Coesfeld einen Deutsch-Tunesier und einen Algerier erschossen haben.


SF 6: Kripo Idar-Oberstein – Ede: ‘Und jetzt zum Schluss ein besonders schwieriger Fall’ – Eine unbekannte Leiche die in einem Waldstück vergraben wurde; rekonstruierter Kopf – Ein Mann mit mehreren Tätowierungen: Kreuz mit aufgehender Sonne; Schwert mit einer Schlange; ein Teufelsgesicht – Kleidung vom Diakonischen Werk – Ausserdem ein gefundener Spaten

XY Gelöst - der Rückblick

Zwischenergebnisse aus früheren Sendungen:

Zur Sendung vom 03.12.1993, Filmfall "Entführung eines Millionärssohnes": Es werden Phantombilder der zwei Entführer gezeigt.

Ein Bankräuber, dessen Foto in den Sendungen vom 14.01.1994 und 11.03.1994 gezeigt worden war, wurde aufgrund von Zuschauerhinweisen als der 51-jährige Joachim Sch. identifiziert. Ihm werden elf Banküberfälle zur Last gelegt, zuletzt in Dortmund. Für die Fahndung nach ihm ist nunmehr die Kripo Dortmund zuständig.

Ein Mordopfer, dessen Computerbild in der Sendung vom 11.03.1994 gezeigt worden war, wurde als der 26-jährige tschechische Marktfahrer Lubomir D. identifiziert. Gesucht wird nun dessen Leihwagen, ein weißer Škoda Favorit mit tschechischem Kennzeichen. Außerdem will die Polizei wissen, wo D. in den Wochen vor seinem Tode gesehen wurde. – Bei der Abfrage am Schluss der Hauptsendung berichtet Peter Nidetzky, der Wagen sei Anfang März 1994 in einer Autowerkstatt in Wien und erst vor wenigen Tagen in Innsbruck gesehen worden.

XY Gelöst:

Die Polizei konnte den in der Sendung vom 08.05.1992 gesuchten Armin J. nach einem Zuschauerhinweis in Hattingen festnehmen.

Der in der Sendung vom 10.09.1993 gesuchte mutmaßliche Drogenhändler Maarouf I., der aus der Untersuchungshaft geflohen war, hat sich gestellt.

Bruno B., der in der Sendung vom 11.03.1994 als mutmaßlicher Mörder des Geschäftsmannes Beat E. gesucht wurde, wurde am Ostermontag am Rande eines Fußballspiels in Zürich festgenommen. (Bruno B. wurde im März 1997 zu 20 Jahren Zuchthaus und Sicherungsverwahrung verurteilt.)

Bemerkungen

Grauenvolle Gummipuppe als Fall 10. Edes Satz: "Auf den ersten Spuk folgt der zweite." Genau wie einmal 1976 wird auch hier ein anderer FF in einem Filmfall eingespielt! FF2 wird von Oliver Kalkofe in "Mattscheibe" parodiert.

Vorherige Sendung: Sendung_vom_11.03.1994

Nächste Sendung: Sendung_vom_06.05.1994

zurück zur Sendungsübersicht