Sendung vom 15.07.2015

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Filmfälle

Totes Baby an der Autobahn

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Cloppenburg
  • Kommissar im Studio: Norbert Horstmann
  • Tattag: 19. August 2014
  • Details: Update von SF1 der Sendung vom 10.09.2014; inneren Abstand wahren; zwei Frauen bemerken Blutlachen und verständigen Polizei; Autobahnparkplatz Bakumer Wiesen West; Beamte machen Leichenfund: neugeborener Junge; "Bulli" ist einem LKW-Fahrer aufgefallen; Frau soll sich ausruhen und "saß krumm da"; um ein Uhr nachts fielen einer Zeugin (der Bulli-Fahrerin) viele Pfützen auf; Toiletten verstopft; Mantrailer-Hund sucht nach Spuren; die gesamte Belegschaft ist vom Schicksal betroffen; eine andere Frau soll in eine weiße Sattelzugmaschine mit rotem Auflieger und polnischer Zulassung
  • Zitate: "Blut in der Damentoilette ... ist nicht ungewöhnlich ..."
  • Bewertung: **
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

Serienbankräuber

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Wetzlar
  • Kommissar im Studio: Christoph Brado
  • Auflistung einiger Taten:
  • 1. Tattag: 7. Mai 2013
  • 2. Tattag: 14. Mai 2013
  • 3. Tattag: 16. Mai 2013
  • 4. Tattag: 03. Juli 2013
  • Details: zwölf Überfälle gehen auf sein Konto; kleinere Banken in ländlicher Umgebung im Dreiländereck Hessen, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen; trägt immer ein Basecap und als Maskierung ein schwarzes Tuch, das er sich vors Gesicht zieht; Blicke des Täters und eines Zeugen kreuzen sich; Zeuge meldet sich und gibt Phantombild; erste zwei Taten bleiben ohne Beute; sehr kurze Zeitabstände; möglicherweise osteuropäischer Täter; bedroht die Angestellten jeweils mit einer Pistole und fordert Geld; unsicheres Waffenhandling; eventuell Linkshänder; Gesamtbeute: über 100 000 €; Vorliebe für Lidl
  • Zitate: "Oh Gott, gestern hat in München dieser NSU-Prozess begonnen." "Wird ja höchste Zeit nach dem ganzen Heckmeck im Vorfeld."
  • Bewertung: **
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

Nächtlicher Überfall

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Bremen
  • Kommissar im Studio: Jan Müller
  • Tattag: 21. Dezember 2014, gegen 02:55 Uhr
  • Details: 66-jährige verwitwete Unternehmerin; Tochter bevormundet Opfer; Opfer kann sich nicht von Erinnerungen trennen; Party schmeißen; auf Volksfesten Grillstand betreiben; kommt vom Delmenhorster Weihnachtsmarkt nach Hause; Tageseinnahmen hat sie – wie jeden Abend – dabei; einiger Wohlstand; die zwei maskierten Täter dringen in der Nacht ein; in aller Ruhe durchsuchen sie das Erdgeschoss und den Keller; rauben auch eine auffällige Elfenbein-Schnitzerei; lakonische Täter; Opfer muss "Rolex"-Uhr ausziehen; versucht den für den Ernstfall griffbereiten Notknopf zu drücken, doch die Täter kommen ihr zuvor; Opfer kommt mit dem Schrecken davon;
  • Zitate: "Party? Seniorenkränzchen wäre in meinem Alter der bessere Begriff!"
  • Bewertung: *
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

Mordanschlag im Treppenhaus

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Braunschweig
  • Kommissar im Studio: Hauke Frischkorn
  • Tattag: 08. Januar 2015, gegen 17:00 Uhr
  • Details: Todfeind; Gastarbeiter, inzwischen Rentner; Gäste sagen ab; mit Zeugen Jehovas verkehren; Religion nicht wichtig; im Dialog mit den Menschen unten und mit Gott "da oben" bleiben; Paella; trotz der Unerklärlichkeit gibt es jemanden, der nach dem Leben des Opfers trachtet; am Nachmittag des Tattages kommt die angebliche Post; wenn der Postmann zweimal klingelt; der angebliche Postler bestellt die Opfer runter; ungewöhnlich später Lieferzeitpunkt; im Treppenhaus auf Opfer schießen; Projektil durchschlug Wange, aber richtete keinen weiteren Schaden an; unbekannter Kombi mit Dachreling soll die Umgebung verlassen haben; Täter konnte unerkannt entkommen; Messer am Tatort sichergestellt; unklar, wem der Anschlag galt
  • Zitate: "Man sagt: ich bin ausgebrannt und nicht ich bin Burn-Out!"
  • Bewertung: ***
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

XY-Preis

Inhalt

  • Details: alter Mann bedrängt alte Frau und fordert Geld; angeblich "gute Freunde"; schütteln und anbrüllen; Mann lässt nach beherztem Eingreifen ab; Zeuge fährt hinterher; Opfer will keine Polizei; geistig behindert und schon mehrfach Opfer des Mannes geworden; dieser verschwindet in einem Wohnhaus; insgesamt 12 000 € erbeutet
  • Zitate: "[...] mein Körper hat reagiert [...]"

Uhrenraub bei Juwelieren

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Frankfurt
  • Kommissar im Studio: Gerhard Bieneck
  • 1. Tattag: 6. Juni 2011
  • 2. Tattag: 7. August 2014
  • Details: zwei Ermittler - ein Täter; Mann mit Schiebermütze betritt am 3.6.'11 Juwelier und sucht nach einer goldenen Uhr; Tür vorschriftsgemäß abschließen; drei Tage später betritt derselbe Mann erneut das Geschäft und spricht Englisch; danach gebrochen Deutsch; danach Waffe aus der Tüte ziehen und die Rolex erbeuten; zehn Tage später, am 16.6.'11, findet ein Anwohner in seinem Garten die Tatwaffe im Beet; Spielzeugwaffe; drei Jahre später: Ebbelwei-Festival in Frankfurt; der Mann mit der Schiebermütze taucht auf; diesmal mit Handzeichen verständigen: "No English!"; mit Tränengas 55 000 €-Uhr ergattern; in der U-Bahn entkommen; Tüte der britischen Supermarktkette "Sainsbury's"
  • Zitate: "Schnell, die Polizei, der hat 'ne Rolex geklaut!"; "Der hat den Juwelier mit Spielzeug bedroht?" "Na und? Sie hielten sie doch auch für echt!"
  • Bewertung: **
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

Die Studiofälle der Sendung:

  • SF1: Kripo Potsdam - Wo ist Elias?: 6-jähriger Elias vermisst; wird seit dem 08. Juli 2015 vermisst; hunderte Polizisten und freiwillige Helfer suchten nach ihm; keine Spur; Suche wird auf Berlin ausgeweitet; Unfall oder Opfer eines Verbrechens;

Geklärt: Der 6-jährige Elias ist ein Opfer des zweifachen Kindermörders Silvio S. geworden. Dieser entführte den 6-Jährigen, missbrauchte diesen sexuell und erwürgte ihn schließlich. Auf einer von Silvio S. gepachteten Kleingartenanlage fand man in einer vergrabenen Kiste die sterblichen Überreste von Elias.

Im Laufe der Ermittlungen erhielt die Kripo Potsdam über 1000 Hinweise, doch kein einziger dieser Hinweise führte die Ermittler zu dem vermissten 6-jährigen aus Potsdam. Anfangs ging die Kripo noch von einem Unfall aus, aber je länger Elias verschwunden blieb, desto wahrscheinlicher wurde ein Kapitalverbrechen. Kein einziger Gegenstand von Elias tauchte im Laufe der Zeit auf, der 6-Jährige war wie vom Erdboden verschluckt. Da es weder eine Leiche noch einen Tatort oder Tatverdächtigen gab, tappte die Polizei monatelang im Dunkeln was das Schicksal von Elias anging. Der Fall schien ungeklärt zu bleiben, es konnte nur noch Kommissar Zufall helfen. Doch Elias sollte nicht das einzige Opfer seines Mörders bleiben: Am 01. Oktober 2015 verschwand der 4-jährige bosnische Flüchtlingsjunge Mohamed auf dem Gelände des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (Lageso) in Berlin-Moabit. Dort hat ihn seine Mutter in all den Menschenmengen aus den Augen verloren. Das LKA Berlin wertete im Zuge der Ermittlungen auch die Überwachungskameras aus und konnte tatsächlich Videoaufnahmen sicherstellen, die zeigen, wie der 4-Jährige von einem bis dato unbekannten Mann an der Hand weggeführt wird. Von da an hatte das LKA Berlin die absolute Gewissheit, dass es sich bei dem Verschwinden des 4-Jährigen um einen Entführungsfall handelt. In allen Medien wurde nach dem Jungen und seinem Entführer gefahndet, auch Aktenzeichen XY fahndete in der Sendung vom 14.10.2015 nach dem Entführer des Flüchtlingsjungen. Doch niemand schien den Entführer erkannt zu haben. Am 27. Oktober 2015 veröffentlichte das LKA Berlin die äußerst guten Videoaufnahmen einer eigentlich illegal platzierten Kamera eines Gastwirtes, die den Entführer des Jungen kurz vor der Tat zeigen. Im Gegensatz zu den Aufnahmen am Lageso waren die Aufnahmen des Gastwirtes qualitativ deutlich besser. Zwei Tage nach der Veröffentlichung dieser Aufnahmen, also am 29. Oktober 2015, wurde der Täter geschnappt. Die Mutter des Entführers erkannte ihren 32-jährigen Sohn Silvio S. auf den Aufnahmen und rief die Polizei. Im Auto des 32-Jährigen fand man die Leiche von Mohamed in einer mit Katzenstreu gefüllten Wanne. Im stundenlangen Verhör gestand Silvio S. schließlich auch den Mord an dem 6-jährigen Elias, der seit dem 08.07.2015 vermisst wurde, und teilte den Ermittlern den Fundort der Leiche mit, doch seitdem schwiegt er beharrlich. In einer von ihm gepachteten Kleingartenanlage fanden die Ermittler schließlich in einem vergrabenen Paket die Leiche von Elias. Beide Kinder wurden sexuell missbraucht und sind dann erwürgt bzw. erdrosselt worden. Silvio S. war ein Einzelgänger und wohnte noch bei seinen Eltern, die während des Mordes an Mohamed auch anwesend im Haus waren, aber nichts von all dem mitbekamen. Er schaffte es wohl, das Vertrauen von Elias zu gewinnen und ihn somit "freiwillig" zu entführen, da kein Anwohner oder Passant damals Hilfeschreie oder ähnliches wahrnahm. Während Silvio S. Mohamed sexuell missbrauchte, filmte er dies sogar mit seinem Handy. Laut Aussagen von Silvio S. musste Mohamed sterben, weil er die ganze Zeit nach seiner Mutter geschrien hatte und Silvio S. Angst hatte, dass seine anwesenden Eltern etwas mitbekommen. Bei den Durchsuchungen entdeckten die Ermittler eine Reihe von kinderpornografischen Inhalten, Sexspielzeugen und Kindersachen. Er besaß sogar eine Kinderpuppe, an der er die späteren Sexualmorde regelrecht übte. Am 14. Juni 2016 begann der Prozess gegen ihn, das Urteil wurde noch nicht verkündet. Unabhängig von dem Urteil wird nach dem Prozess eine eigens eingerichtete Ermittlungsgruppe damit beauftragt sein, herauszufinden, ob es noch weitere Opfer gibt, da einige Indizien dafür sprechen. In seiner Wohnung wurden mehrere DNA-Spuren sichergestellt, die bisher niemandem zugeordnet werden konnten. Außerdem ist es sehr unwahrscheinlich, dass ein Sexualmörder mit pädophiler Veranlagung direkt mit zwei Morden beginnt, die in einem so engen Zeitraum zueinanderstehen, ohne vorher irgendein Gesetz gebrochen zu haben. Für den Fall Inga kommt er bisher nicht infrage, da er für den Zeitraum von Ingas Verschwinden ein Alibi vorweisen konnte.


  • SF2: Kripo Köln - Überfall auf Taxifahrerin: 12. November 2014, gegen 03:00 Uhr; zwei Männer lassen sich mit einem Taxi durch Köln kutschieren; ändern spontan ihr Ziel; halten plötzlich Pistolen an den Kopf der 67-Jährigen; Opfer wird gefesselt und beraubt; Täter flüchten mit dem Taxi; 40 Minuten später wird Taxi gefunden; Überwachungskameras;
  • SF3: Kripo Fulda - Milliardärs-Sohn entführt: Entführung des 50-jährigen Markus W.; Opfer wird am 17. Juni 2015 entführt; ist seit frühester Kindheit geistig behindert; Sohn eines der erfolgreichsten Unternehmer; Entführer teilen am 18. Juni plötzlich den Aufenthaltsort des Opfers mit; Tonbandaufnahme von einem der Täter; Phantombild durch Zeugin;

XY Gelöst:

  • Sendung vom 19.11.2014 SF1: "Deutschlands fleißigster Bankräuber" - so wurde der Täter von der Presse genannt. Immer wieder soll er zugeschlagen haben, insgesamt 19 Mal. Überraschend stellte sich heraus, dass die Überfälle nicht von einem Einzeltäter, sondern von einer Bande geplant und verübt wurden. Die Kripo Neuss kam den Männern über ein Baseball Cap auf die Spur, die sie nach einem Überfall weggeworfen hatten. Darauf wurde die DNA eines Mannes gefunden, der schon einmal wegen ähnlicher Delikte im Gefängnis gesessen hatte, und der nun auch an der aktuellen Überfallserie beteiligt gewesen sein soll. Die drei Bandenmitglieder zwischen 32 und 43 Jahren hatten sich im Drogenmilieu kennengelernt, alle drei sitzen inzwischen hinter Schloss und Riegel. Zwei der drei Bandenmitglieder haben bereits Geständnisse abgelegt.

Erste Ergebnisse

Dem Bankräuber auf den Fersen

Beenden Hinweise lange Überfallserie? Zuschauer nennen Namen

Seit Jahren wird er von der Polizei gejagt - ein Mann, dem mittlerweile mindestens 12 Banküberfälle zur Last gelegt werden. Ist diese Serie bald beendet? Nach der Ausstrahlung des Falls in der jüngsten XY-Sendung vom vergangenen Mittwoch verfolgt die Polizei jedenfalls einige heiße Spuren zum Täter.

In mehreren Fällen nannten die Hinweisgeber konkrete Namen. Sie wollen den Mann auf den Bildern der Überwachungskameras wiedererkannt haben, die in "Aktenzeichen XY" gezeigt wurden. Hauptkommissar Christof Brado und die Kripo Wetzlar haben sofort mit den Auswertungen begonnen.


Sehr bewegt hat die Zuschauer die Tötung eines neugeborenen Jungen am Rastplatz "Bakumer Wiesen - West" an der A1 bei Vechta. Etwa 500 Hinweise gingen zu diesem Fall allein im XY-Studio ein. Die meisten waren eher allgemeiner Natur. Aber auch hier scheinen sich neue Ansatzpunkte zu ergeben, denen die Kripo Cloppenburg in den nächsten Tagen nachgehen wird.


Zum Überfall auf eine Taxifahrerin in Köln wurden ebenfalls Bilder aus Überwachungskameras gezeigt -.darauf die möglichen Täter. Dazu kamen nicht viele Hinweise. Doch die wenigen sind sehr gut - so die erste Einschätzung der Kripo Köln.


Im Fall des vermissten sechsjährigen Elias aus Potsdam hat sich bisher nichts Neues ergeben. Die ersehnte heiße Spur auf den Verbleib des Jungen ist noch nicht eingegangen. Der Fall bleibt mysteriös. Die Frage, ob ein tragischer Unfall oder ein Verbrechen vorliegt, bleibt im Moment noch offen.

Ansehen

Die komplette Sendung in einem Teil!

oder

alternativ

Bemerkungen

  • Rudi-Einleitung zu FF 4: "Stellen Sie sich vor, Sie haben einen Todfeind, jemand, der Sie abgrundtief hasst und Ihnen nur das Schlimmste will.".
  • Zu SF 3 wird ein Anruf eingespielt.


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