Sendung vom 29.10.2014

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Filmfälle

Mord an Stefan (13)

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Berlin
  • Kommissar im Studio: Heike Wolff
  • Tag des Verschwindens: 2. August 1995, gegen 16:00 Uhr
  • Fund der Leiche: 8. August 1995
  • Details: Stefan L. wohnt mit seiner Mutter in Kiel, kommt aus der ehemaligen DDR und wird deshalb in der Schule gemobbt, besucht in den Sommerferien seinen Vater und die Großeltern in Berlin-Prenzlauer Berg (Seelower Straße), angelt mit Vater am Plötzensee, geht mit seinem Großcousin ins Freibad Pankow, vergisst beim ein Jahr älteren Großcousin seine Badesachen, wird von Großmutter am Tag des Verschwindens (2. August 1995) zur 2,5 km entfernten Wohnung der Verwandschaft mütterlicherseits in der Sellinstraße in Berlin-Pankow geschickt, nachdem er dort die Sachen abgeholt hat, wird er nicht mehr gesehen; Leiche wird am 8. August 1995 auf einer Mülldeponie beim Brandenburgischen Mittenwalde, etwa 30 km südöstlich von Berlin entfernt, gefunden; Stefan hatte in Kiel Kontakte zu pädophilen Männern und der Täter wird in diesen Kreisen vermutet, Junge war nackt und in blaue Mülltüten gewickelt, mit einem Seil am Körper, Braunkohleanhaftungen am gesamten Körper lassen auf Kohlenkeller als Tatort oder Zwischenlagerort schließen
  • Zitate: "Ach, das ist einer aus meiner Klasse.""Mit so ’ner tiefen Stimme? Der ist aber ’nen paarmal hängengeblieben, oder?"
  • Bewertung: ***
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

Bis heute ist der Täter nicht gefunden worden.

Tod nach Halloween

Inhalt

  • Dienststelle: Polizei Bochum
  • Kommissar im Studio: Jürgen Schröter
  • Tattag: 01. November 2010, gegen 04:30 Uhr
  • Details: Opfer ist 20-jähriger Christian M.; leistete gerade Wehrdienst und wollte danach studieren; glückliche Familie; hat noch eine Schwester; Vater oft beruflich im Ausland; 6 Wochen Wehrdienst noch; Fallschirmjäger; etliche Zukunftspläne; Architektur; Halloweenparty; wird von Freund abgeholt; nimmt Taxigeld mit; Eltern gehen schlafen; am nächsten Morgen steht Polizei vor der Tür; Opfer nicht anzutreffen; Polizei erzählt vom Ableben des Opfers; Mutter verkraftet das nicht; depressiv; Opfer hatte Unfall; 200 Meter vom Elternhaus entfernt; Opfer geht zu Fuß nach Hause; neblig; schickt kurz vor seinem Tod noch eine SMS an einen Freund; letztes Lebenszeichen; Opfer stürzt und wird von einem Auto überrollt; tödliche Verletzungen am Kopf; Fahrerflucht; Plastikteil vom Unfallwagen bleibt liegen; Opel Corsa; Baujahr 2001 bis 2006; Zweitürer; wahrscheinlich dunkle Farbe; Sohn hatte in der Nacht angerufen, Eltern schliefen jedoch;
  • Zitate: "Die Umstände seines Todes haben damals für viel Aufsehen gesorgt -und sie tuen es immer noch!" "Mein Junge hat angerufen, und ich hab's nicht gehört!"
  • Bewertung: **
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

Raubmord in Sex-Shop

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Aachen
  • Kommissar im Studio: Michael Fritsch-Hörmann
  • Tattag: 03. April 1996, gegen 14:20 Uhr
  • Details: 49-jährige gebürtige Niederländerin Marja A.; unterrichtet gelegentlich Niederländisch an einem Abendgymnasium; hat drei erwachsene Kinder; nur die jüngste Tochter lebt noch zuhause; vor vier Jahren ist der Mann des Opfers plötzlich gestorben; Marja A. ist materiell abgesichert; sucht mit knapp 50 Jahren nochmal nach einer neuen Aufgabe; arbeitet aushilfsweise in einem Sex-Shop; derzeitige Chefin möchte ein neues Geschäft eröffnen; Marja A. überlegt, ob sie in den Laden investieren soll; Überwachungskamera zeichnet nicht auf, sondern dient nur zur Abschreckung; Opfer entscheidet sich in den Laden zu investieren; doch dazu wird es nicht mehr kommen; mutmaßlicher Täter kauft um 13:53 Uhr einen Katalog, Kassenbon wird auch in die Tüte gelegt; Kripo findet Tüte in einem nahegelegenen Mülleimer; mutmaßlicher Täter kommt um 14:20 Uhr wieder zurück; Kampf; Täter sticht 15 Mal auf Opfer ein; 10 Stiche davon sind tödlich; Täter raubt 1000 DM; Opfer stirbt noch am selben Ort;
  • Zitate: "Junge, steck das Ding weg!" "Mach endlich die Kasse auf!" "Da ist nur Wechselgeld drin." "Mach endlich die scheiß Kasse auf!"
  • Bewertung: **
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

Seit zehn Jahren vermisst

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Bremen
  • Kommissar im Studio: Armin Gartelmann
  • Tag des Verschwindens: 08. April 2004, gegen 23:30 Uhr
  • Details: Opfer ist 39-jährige Sybille L.; zum zweiten Mal verheiratet; zweifache Mutter; beide erwachsenen Kinder stammen aus erster Ehe; Spannungen in der Ehe; Internet-Chatrooms; Opfer arbeitet stundenweise in einem Krankenhaus-Kiosk; am Nachmittag des 08. April begegnet sie einer alten Freundin; Freundin will Sybille L. unbedingt wiedersehen, Opfer verhält sich jedoch zurückhaltender; besucht ihre Schwester am Abend; hat Angst ihren Mann zu verlieren; plant romantischen Abend; Mann versetzt sie jedoch; Opfer geht daher abends zu der am Nachmittag getroffenen Freundin; für die Polizei wird sich später nicht mehr rekonstruieren lassen, mit wem Sybille L. an diesem Abend über ihr Handy Kontakt hatte; gegen 23:30 Uhr verlässt Sybille L. die Wohnung ihrer Freundin ohne Abmeldung; für die Polizei steht fest, dass Sybille das Haus ihrer Freundin in Begleitung verlassen hat; stieg in einen dunklen Wagen eines Mannes; kein Lebenszeichen mehr;
  • Zitate: "Wenn sie einfach nur weggelaufen ist, dann kann sie doch ein Lebenszeichen von sich geben. Oder ist doch irgendwas passiert?"
  • Bewertung: *
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

XY Gelöst:

  • Sendung vom 10.09.2014 FF1: Der Mord an Mustafa T. aus Hamburg ist geklärt. Über 11 Jahre tappte die Polizei bei diesem besonders brutalen Verbrechen im Dunkeln. Im September waren die zuständigen Ermittler zu Gast bei Aktenzeichen XY. Mustafa T. traf sich in seinem Appartement in Hamburg-Harburg mit Freunden, aber auch mit Frauen. Seine Familie weiß von alledem nichts. Die Tatsache, dass er sich mit anderen Frauen traf, wurde ihm schließlich zum Verhängnis. Denn heute weiß die Kripo, dass der Mann, der Mustafa T. im Schlaf überfällt, aus rasender Eifersucht handelte. Mehrfach stach er auf ihn ein, zweimal brach dabei sogar die Klinge ab. Der Täter versuchte seinem Opfer sogar den Kopf abzutrennen. Mustafa T. starb qualvoll. Die Polizei hatte den Täter schon länger im Visier, doch erst nach XY verdichteten sich die Hinweise. Der Staatsanwalt erließ Haftbefehl gegen einen 44-jährigen Deutschen.

Erste Ergebnisse

Kripo auf der richtigen Spur

XY-Zuschauer bestätigen Ermittlungen im Mordfall Stefan L.

Ein besonders brutales Verbrechen, das die Berliner 1995 erschüttert hat: der bestialische Mord an dem 13-jährigen Stefan L.. Der Junge war in den Sommerferien aus Kiel nach Berlin gekommen, um seinen Vater zu besuchen. Hier verschwand er urplötzlich. Er war einem sadistischen Mörder in die Hände gefallen. Die Polizei vermutet den Täter inzwischen in Kieler Pädophilenkreisen. Und die Hinweise nach der jüngsten XY-Sendung vom vergangenen Mittwoch zeigen: Sie scheint auf der richtigen Spur zu sein.

Die Kripo glaubt nach dem heutigen Abend mehr denn je, auf der richtigen Fährte zu sein. "Es sind einige Hinweise eingegangen, die natürlich erst geprüft werden müssen. Aber ich hoffe auch auf die Zeit nach der Sendung. Ich bin zuversichtlich, dass da noch Einiges kommt", so die ermittelnde Sachbearbeiterin Heike Wolff.


Viele Anrufe gab es für die Kripo Bochum. Sie fahndet nach einem dunklen Opel Corsa. Mit einem solchen Fahrzeug wurde im November 2010 ein junger Mann überfahren. Der 20-Jährige war nachts auf dem Heimweg, als es passierte. Er war sofort tot. Der Fahrer des Wagens beging Fahrerflucht. Zurück blieb die Radlaufabdeckung des Unfallfahrzeugs. Ein Anrufer erinnerte sich an einen Opel Corsa, bei dem eine solche Abdeckung fehlte.


Im Fall der getöteten Marja A. gibt es einen Hinweis auf eine mögliche Beziehungstat. Das schließt die Polizei jedoch aus. "Wir haben nach umfänglichen Ermittlungen in natürlich alle Richtungen keine Hinweise auf eine Bekanntschaft oder Beziehung zwischen Täter und Opfer", erklärt Michael Fritsch-Hörmann von der Kripo Aachen.

Ansehen

Die komplette Sendung in einem Teil!

Bemerkungen

  • Die drei XY-Preisträger 2014 wurden im Studio empfangen.
  • Es wurden nochmal alle drei Fälle von Zivilcourage ausführlich behandelt.
  • Keine Studiofälle.


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